Die Caspod Technologie

Aufbau, Energieeffizienz und Genauigkeit

Der Aufbau des Caspod beruht auf sogenannter Parallelkinematik. Das bedeutet, die Bewegung erfolgt über sechs parallel angeordnete Achsen. Bei der Ausführung als Wigpod mit Inertgastechnologie wird z. B. ein 0,5 kg schwerer WIG-Schweißbrenner mit 100stel-mm-Genauigkeit positioniert. Demgegenüber bewegen herkömmliche Systeme (Knick-Arm-Roboter oder Werkzeugmaschinen), über ihre serielle Anordnung der Achsen bereits eine Eigenmasse von mehreren hundert Kilogramm, bei Werkzeugmaschinen sogar mehrere tausend Kilogramm. Der Caspod hat durch die effektive Parallelkinematik lediglich eine Leistungsaufnahme von 400 Watt und ist damit vergleichsweise um ein Vielfaches energieeffizienter als ein herkömmliches System, das in etwa 15.000 – 35.000 Watt (bei selbem Arbeitsraum) benötigt, um die hohe Eigenmasse zu bewegen.

Die kompakte Zelle

Eine Fundamentauslegung, wie es handelsübliche Roboter oder Maschinen benötigen, ist nicht notwendig, da der Caspod als Standgerät ausgeliefert wird. Die Caspod-Zelle ist kompakt aufgebaut und benötigt in etwa den Platzbedarf einer Europalette.

Schutzzaunausstattungen entfallen, da der Caspod als Kompaktgerät mit abschließbarem Arbeitsraum nach CE-Richtlinien ausgeliefert wird.

Die Vielseitigkeit

Durch den Einbau eines Systemlochtisches als Arbeitsplattform kann der Anwender auf ein vielseitiges Standardprogramm der Spanntischsystemhersteller zugreifen. Dadurch lassen sich die Kosten beim Vorrichtungsbau erheblich reduzieren.

Die Caspod Schweißmaschinen sind mit einem variablen System zur Aufnahme von Schweißpistolen ausgestattet. Dadurch hat der Anwender die Möglichkeit zwischen MIG/MAG-, WIG- und Laser-Schweißsystemen zu wechseln.

Auch die Integration eines Wendetisches, sowie weiterer Drehachsen ist möglich.

 

Der Caspod kommt jedoch nicht nur als Schweißmaschine zum Einsatz. Er lässt sich auch als Polier-, Entgrat- und Fräsmaschine (Finpod), sowie Laser- (Laspod) oder Wasserschneidanlage konfigurieren.

Zertifizierbar gemäß EN 1090

Die Schweißnähte können gemäß EN 1090 mit CE-Zeichen zertifiziert und gekennzeichnet werden. Während der Schweißung werden die eingegebenen Schweißparameter überwacht und dokumentiert. Somit ist der Schweißprozess rückverfolgbar.

 

Die Programmierung und Bedienung

Der Caspod lässt sich wie eine herkömmliche Werkzeugmaschine über eine so genannte "Offline-Programmierung" nach DIN 66025, sicher für den Anwender, im ausgeschalteten Zustand programmieren. Die aufwendige Online-Programmierung (teachen) entfällt.

Die DIN 66025 Programmierung wird in herkömmlichen Ausbildungsberufen der Metall- und Maschinenbaubranche vermittelt. Schon ab Facharbeiterqualifikation ist es möglich, den Caspod zu programmieren. Der Einsatz von hochqualifiziertem Personal bei Roboteranwendung entfällt.

Durch eine einfache Bedienerprüfung erhält der Anwender eine Schweißzertifizierung.
Die aufwändigen Schweißprüfungen entfallen dank abgespeicherten Schweißparametern und -abläufen. Der Bediener erhält über die Bedienerprüfung eine Schweißzertifizierung und muss selbst keine eigene Schweißeignung mehr nachweisen.

 

Sonderanfertigungen

Alle unsere Caspod-Maschinen werden kundenspezifisch angefertigt. So kann die Maschine problemlos in den bereits bestehenden Fertigungsablauf des Kunden integriert werden.

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